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Trekking: Cotopaxibesteigung 5.897 m

Das eigentliche Ziel unserer Reise war die Besteigung des COTOPAXI. Dies ist einer der höchsten noch aktiven Vulkane der Welt (der höchste ist „Ojos del Salado“ in Argentinien/Chile mit 6.887 m) und zweithöchster Berg Ecuadors mit 5.897 m.

Cotopaxi-5897m.jpg

Nur der Chimborazo ist mit 6.310 m höher, allerdings vulkanisch nicht mehr aktiv. Dennoch stellt auch dieser für mich definitiv ein interessantes und herausforderndes Ziel für die Zukunft dar, man muss ja noch ein paar Träume haben :-)

Der Cotopaxi liegt an der Strasse der Vulkane, gehört zur zentralen Gebirgsregion Ecuadors und ist der höchste Berg der Cordillera Central. Nach ihm ist auch der 50 km südlich von Quito gelegene Nationalpark benannt. Dieser Park besteht aus einer wunderschönen Landschaft und beherbergt neben Wildpferden und Lamas auch Tiere wie den Puma und den Andenkondor. Ein weiteres landschaftliches Highlight ist der Vulkan Rumiñahui und die Limpiopungo-Lagune.

Nach der letzten etwas außergewöhnlicheren Trekkingtour auf den Kilimanjaro im September 2007 waren wir nun auf der Suche nach dem nächsten Ziel und haben uns für den ecuadorianischen Andengipfel Cotopaxi entschieden, da dieser eine neue Herausforderung bietet: einen Gletscher.

Nun verhält es sich mit dem Cotopaxi jedoch so, dass er in zwei Tagen relativ schnell zu besteigen ist, da man – anders al beim Kilimanjaro – relativ nah in den Nationalpark fahren kann und bereits auf über 4.000 m Höhe startet.
Im Gegensatz dazu konnte man am Kilimanjaro lediglich bis zum Eingang des Nationalparks fahren, startete dann auf ca. 1.800 m Höhe die eigentliche Wanderung und näherte sich über mehrere Tage hinweg stetig dem Gipfel. Von Tag zu Tag übernachteten wir in immer höheren Lagern, was zur Akklimatisierung beitrug. Außerdem haben wir einen Akklimatisierungstag eingelegt, an dem wir uns zu dem auf ca. 4.500 m gelegenen Lava Tower Hut begeben haben, dann aber wieder auf knapp unter 4.000 m übernachtet haben.

Diese Möglichkeit zur Akklimatisierung gibt es beim Cotopaxi nicht. Dafür hat man den Vorteil mit Quito als Ausgangspunkt schon von vornherein auf 2.850 m Höhe zu starten. Fliegt man nach Ecuador bietet es sich an entweder die im Andenhochland oder auch in der Sierra gelegene Hauptstadt Quito direkt oder die in der Costa oder auch Pazifikküstenebene gelegene und größte Stadt Ecuadors Guayaquil anzufliegen.
Wir haben uns, um den Höhenvorteil zu nutzen, für Quito entschieden. Alleine schon die Bewegung in der Stadt selber ist eine gute Möglichkeit sich zu akklimatisieren.
Außerdem empfiehlt es sich einige der unzähligen, weiteren in der Umgebung liegenden Vulkane zu besteigen, um sich an die Höhe zu gewöhnen und den Körper nicht zu überfordern.

Daher haben wir uns unsere Tour folgendermaßen zusammengestellt (und diese Zusammenstellung bieten auch die meisten Touranbieter an und sprechen die Empfehlung aus nicht ohne vorherige Akklimatisierung die Besteigung des Cotopaxi anzugehen, was ich in diesem Fall auch tatsächlich für ratsam halte und nicht nur unter dem Aspekt des Marketings betrachte):

1. Tag: Besteigung des Pasochoa (4.199 m)
2. Tag: Besteigung des Rucu Pichincha (4.698)

3. Tag: Camping am Fuße der Illinizas im „Campamento en la Virgen“ auf 4.650 m
4. Tag: Las Illinizas Norte (5.116 m)

5. Tag: Refugio Cotopaxi (4.800 m)
6. Tag: COTPAXI (5.897 m)

Unsere Gruppe bestand neben meinem Vater und mir aus zwei weiteren Personen: Joachim, ein Deutscher, der in der Schweiz arbeitet und Fintan, ein Londoner ungefähr in meinem Alter, der ein Jahr durch die Welt reist.

GipfelRucuPichincha.jpg

Ecuador & Galapagos

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