Illiniza Norte – Neujahrstour

An Silvester ging es dann das erste Mal für über einen Tag auf Tour. Die nächsten vier Tage würden wir in den Bergen verbringen.
An dieser Stelle muss ich vielleicht erwähnen, dass es in Ecuador einen besonderen Brauch an Silvester gibt:           bereits Wochen vorher werden überall Puppen verkauft denen die Masken von Politikern oder anderen bekannten Personen und Figuren verpasst werden.           Diese Puppen werden dann an Silvester angezündet, so dass Ecuador in der Silvesternacht ein einziges Flammenmeer ist. Als wir uns auf den Weg zu unserer Campingstelle gemacht haben waren die Vorbereitung für das Silvester Spektakel schon in vollem Gange!

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Wir haben noch ein letztes Mal in der Zivilisation Halt gemacht um in Machachi ein leckeres Mittagessen zu uns zu nehmen. Dann ging es in die Berge immer höher und höher…
Für das letzte Stück bis zum Ausgangspunkt mussten wir dann auch tatsächlich den 4WD des Jeeps beanspruchen, da der Weg so gut wie unbefahrbar war.
Endlich angekommen hieß es dann erst einmal Zelte aufbauen, was sich besonders bei dem großen Gemeinschaftszelt als gar nicht so einfach erwies, dennoch war es dann irgendwann tatsächlich geschafft.
Als nächstes sind wir zum Fluß gegangen um Wasser zu holen und die Forellen zu waschen. Danach haben wir ein leckeres Silvestermenü gezaubert: es gab eine Hühnchen-Gemüse-Suppe als Vorspeise und Forellen in Pilz-Sahne-Sauce.

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Das war ein Silvester das ich nie vergessen werde. Zuerst haben wir lecker gekocht, dann gab es um das neue Jahr zu feiern feinsten Champagner unter dem wohl schönsten Sternenhimmel, den man sich vorstellen kann!

Die Nacht im Zelt war ziemlich kalt, so war es auch nicht weiter schlimm, dass wir recht früh aufgestanden sind, um nach einem leckeren Frühstück die Zelte abzubrechen und uns auf den Weg zum Gipfel zu machen.

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Die Tour auf den Illiniza Norte war schon wesentlich anspruchsvoller als die vorhergehende Tour.           Immerhin ging es auf über 5.000 m und da wird die Luft dann doch bemerkbar knapp, besonders bei den Kletterpassagen, die am Ende kurz vor dem Gipfel warten.


Dennoch lohnt sich auch diese Tour, der Ausblick der uns erwartete war wirklich einzigartig schön!
Der südliche Gipfel, der Illiniza Sur ist 5.248 m hoch und von einem Gletscher bedeckt, daher ist er auch technisch sehr viel schwieriger und nur mit Gletscherausrüstung zu besteigen. Der 5.116 m hohe Nordgipfel Illiniza Norte ist hingegen ein reiner Felsgipfel.

Illiniza Norte 5.116 m:

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Der Illiniza ist ein Schicht- Kegel- oder auch vom lateinischen strato (=Schicht) abstammenden Stratovulkan. Diese Art Vulkane ist durch ihre steile und spitzkegelige Form gekennzeichnet, sie sind – wie der Name schon sagt – aus abwechselnden Schichten von Lava und Lockermasse aufgebaut.
Was ich persönlich fast anstrengender fand als die Kletterei im Aufstieg war der Abstieg durch die Sand- und Geröllfelder. Dennoch eine lohnenswerte Tour.

Links Illiniza Sur, rechts der felsige Gipfel des Illiniza Norte:

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Den abend und die Nacht haben wir im „Cuello de la Luna“ verbracht ein sehr uhriges Hotel am Eingang des Cotopaxi Nationalparkes mit offenem Kamin.           Hier konnten wir noch einmal schön entspannen bevor es dann am nächsten Tag nach einem Besuch im Museum des Nationalparks mit einigen Erklärungen zum eigentlichen Ausgangspunkt der Cotopaxi Besteigung ging.

Ecuador & Galápagos

Ecuador: Cotopaxi & Galapagos

Ecuador liegt im Nordwesten Südamerikas zwischen Kolumbien und Peru. Das Land ist nach der Äquatorlinie benannt die durch dieses verläuft. Die im pazifischen Ozean ca. 1000 km westlich von der Küste entfernt liegenden Galápagos-Inseln gehören zu Ecuador. Die Hauptstadt Quito liegt auf 2.850 m Höhe im Andenhochland, auch Sierra genannt. Das faszinierende an dieser Stadt ist nicht nur die Höhe sondern auch die Lage, sie erstreckt sich über unzählige Kilometer zwischen zwei Andenketten.

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Besonders der ärmere, südliche Teil der Stadt ist abends ein nicht enden wollendes Lichtermeer. Alleine schon die Ankunft im Flieger ist gigantisch, da der Flughafen in mitten der Stadt liegt und man quasi direkt über den Dächern Quitos einfliegt und dann inmitten des Lichtermeeres landet.

Ecuador ist eines der in vielerlei Hinsicht vielfältigsten Länder der Welt – es existieren vier völlig unterschiedliche geographische Zonen:

* Costa: westlicher Küstenbereich
* Sierra: zentrale Andenregion
* Oriente: östliches Amazonas-Tiefland
* Galápagos-Archipel

Wir haben während unserer Ecuador Reise zwei dieser Regionen kennen gelernt, nämlich in der ersten Woche die Gebirgsregion und in der zweiten Woche die Galápagos-Inseln.

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* Quito und Umgebung: Mitad del Mundo, Thermen in Papallacta, Klettern und Samstagsmarkt in Otavalo
* Sierra: Trekking
* Galápagos-Inseln

Am ersten Wochenende haben wir Quito näher erkundet und direkt am ersten Tag auch sehr unschöne Erfahrungen gemacht. Mir war nicht bewusst, dass Ecuador schon länger nicht mehr zu den sichereren Ländern in Ecuador zählt und besonders die großen Städte wie Quito und Guayaquil so gefährlich sind. Dies war der einzige Faktor auf der Reise der das Ganze etwas beeinträchtigt hat.

In der ersten Woche waren wir in den Bergen unterwegs und ich habe die Chance genutzt mit unserem erfahrenen Guide sowohl Quitos Umgebung als auch die Bergwelt zu entdecken und einen der höchsten, noch aktiven Vulkane der Welt zu erklimmen: den Cotopaxi (5.987 m).

In der zweiten Woche stand dann eine Schiffstour durch den Galápagos-Archipel auf dem Programm, ein langer Traum wurde Wirklichkeit!

Wer nach Ecuador reist dem kann ich auch verschiedene Tipps bzgl. Reiseführer geben:

Vergleich Reiseführer

Eindrücke aus Quito und Umgebung:

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